Müsst ihr für die Arbeit öfter mal ins Ausland? Wohnt einFreund oder Verwandter außerhalb Deutschlands, den oder die ihr regelmäßigbesucht? Oder liebt ihr es einfach, so oft wie möglich übers Wochenende in dieFerne zu starten? In all diesen Fällen seid ihr vermutlich oft genug unterwegs,um von diversen Vielfliegerprogrammen zu profitieren – und damit ihr aus eurengesammelten Meilen und mehr auch das Meiste herausholen könnt, haben wir hier10 praktische Tipps für euch!
Tipps zum Meilen Sammeln
1. Tretet unterschiedlichen Programmen bei

Damit ihr überhaupt erst mit dem Sammeln von Vielflieger-Meilenund -Boni beginnen könnt, müsst ihr zu allererst einem – oder am besten gleichmehreren – Vielfliegerprogrammen beitreten. Eines der bekanntesten in Europaist dabei etwa Miles & More, das ihr auf allen Flügen der Star Alliance sowiederen Partnern nutzen könnt. Zu den Airlines, die das Programm unterstützenzählen also beispielsweise Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings undTurkish Airlines, aber noch viele weitere.
Der Beitritt zu den diversen Vielfliegerprogrammen istüblicherweise kostenfrei – ihr könnt also lediglich davon profitieren. Die Anmeldungkann zumeist über die Websites der Partner-Airlines sowie eigene Websiteserfolgen. Manche Airlines bieten überdies auch mehrere Vielfliegerprogramme an –in diesem Fall könnt ihr euch dann bei einer Buchung entscheiden, für welcheProgramm ihr sammeln möchtet. Es empfiehlt sich, möglichst alle Meilen auf eineinziges Programm zu fokussieren, um dort einen möglichst hohen Status undsomit bessere Boni zu erreichen.
Wenn ihr euch schon mal einen Überblick über die gängigsten Vielfliegerprogramme verschaffen möchtet, dann schaut doch auch hier rein: Günstig um die Welt: Die besten Bonusmeilen- und Vielfliegerprogramme im Überblick
2. Achtet beim Buchen möglichst auf die Buchungsklasse

Seid ihr erst mal bei allen Vielfliegerprogrammen eurer Wahlregistriert, dann gilt es, fleißig Meilen zu sammeln. Die Anzahl diesergesammelten Meilen hängt dabei bei allen Fluglinien im Wesentlichen von dreiDingen ab: der Länge eurer geflogenen Strecken, der Beförderungsklasse (alsoEconomy, Business oder First Class) sowie der Buchungsklasse.
Während sich die ersten beiden Dinge – die Flugstrecke sowiedie Beförderungsklasse – direkt aus eurer Buchung ergeben, sieht die Sache beider Buchungsklasse schon etwas anders aus. Kurz gesagt ist die Buchungsklasseein – zumeist erst nach der Buchung ersichtlicher – Wert, der bestimmt, wieteuer euer Ticket genau ausfällt, ob zusätzliche Leistungen inbegriffen sindund, über einen Multiplikator, eben auch, wie viele Bonusmeilen ihr sammelt.
Ganz prinzipiell gilt: Je früher ihr bucht, desto niedrigerfällt tendenziell auch eure Buchungsklasse aus und desto billiger ist der Fluginnerhalb der gewählten Beförderungsklasse – gleichzeitig verdient ihr mitniedrigerer Buchungsklasse aber im Normalfall auch weniger Bonusmeilen. Oder andersausgedrückt: Je teurer das Ticket, desto mehr Bonusmeilen könnt ihr potenzielldamit verdienen.
Für euch als Vielflieger heißt das also, dass es sichmitunter lohnt, einen Flug um ein paar Euro mehr zu buchen, um 1,5-mal odersogar doppelt so viele Bonusmeilen zu sammeln, oder aber einen Langstreckenflugin der etwas teureren Premium Economy Klasse zu buchen, um es nicht nur bequemerzu haben, sondern auch, um auch mehr Bonusmeilen zu ergattern, mit denen ihrdann auf einem weiteren Flug sogar per Gratis-Upgrade in die Business Class wanderndürft.
Ein wenig mehr Info zu Buchungsklassen und der Preisgestaltung von Flugtickets allgemein, findet ihr in diesem Artikel hier: Was ist alles in einem Flugpreis enthalten?
3. Verdient Meilen beim Shoppen und mehr

Nicht nur beim Fliegen selbst, auch im Urlaub oder sogar im alltäglichenLeben zuhause könnt ihr bei so manchem Vielfliegerprogramm Meilen sammeln. BeliebtePartnerunternehmen sind beispielsweise Hotels, Reiseanbieter mit Komplettpaketenoder Sightseeing-Optionen, Mietwagen-Verleiher, Tankstellen sowie Shops direktam Flughafen, die eure Buchungen und Einkäufe direkt in Meilen umwandeln, aberauch Anbieter, mit denen ihr wohl nicht rechnen würdet. Miles & More listetso unter anderem Media Markt, Saturn, Otto Versand, Lieferando.de oder Tchiboals Partner, bei denen ihr eure Vielfliegerprogramm-Mitgliedschaft das ganzeJahr über fleißig nutzen dürft.
Sparen könnt ihr aber natürlich nicht nur mit Meilen, sondern auch beim Buchen. Lest hier mehr dazu: Spart mit den Skyscanner-Tools „Ganzer Monat“ bzw. „Günstigster Monat“ bei der Flugbuchung
4. Wandelt eure Kreditkartenumsätze in Meilen um

Wer eine Kreditkarte hat, der weiß, dass auch diese oft Treueprogrammeanbieten – also etwa ein Punktesystem, das euch bei jedem Einkauf über die Karteneue Punkte gutschreibt, die ihr dann in diverse Prämien eintauschen könnt.Viele Anbieter listen unter diesen Prämien auch eine Umwandlung der Punkte inBonusmeilen diverser Vielfliegerprogramme – ihr könnt eure Umsätze alsomitunter sogar doppelt nutzen, ganz einfach, indem ihr zunächst mittelsKreditkarte einkauft und dabei eure Miles & More Karte zum Meilen Sammelnangebt und Kreditkarten Punkte gutgeschrieben bekommt – und dann die soerworbenen Punkte in weitere Meilen umwandelt. Schlau, oder?
Nicht zu unterschätzen sind zudem die Boni, die einigeKreditkarten euch generell für Flugreisen bringen: Eine American Express PlatinumKarte, beispielsweise, mag zwar in Sachen Jahresgebühren etwas in Geldschlagen, gewährt euch dafür aber automatischen Gratis-Zugang für zwei (mitZusatzkarte sogar vier) Personen zu mehr als 1.200 Flughafen-Lounges weltweitsowie viele weitere Status-Vorteile bei der Hotel- sowie Mietwagenbuchung undmehr.
Wer gleich dreifach sparen möchte, der kauft nicht nur bei den Vielflieger-Partnern und zahlt dort mit einer Partner-Kreditkarte, sondern bucht obendrein auch von Haus aus ein besonders preiswertes Hotel. So geht’s: So findet ihr mit Skyscanner ein schönes günstiges Hotel
5. Sammelt auch dann, wenn ihr nicht allzu oft fliegt

Fliegt ihr im Moment nicht allzu viel? Macht nichts –sammelt dennoch! Zum einen könnt ihr oft auch schon geringere Meilenmengengegen (kleinere Prämien) eintauschen und zum anderen dürft ihr Meilen beivielen Programmen auch (gegen Gebühr) an andere Mitglieder übertragen. DieseMeilen verfallen dann oft erst nach mehreren Jahren. Ihr dürft also ruhig auchals Familie sammeln und dann alle Meilen an eine einzige Person übertragen,damit zumindest derjenige von diversen Vielflieger-Boni profitieren darf.
Was ihr außerdem beachten solltet: Die meistenVielflieger-Status-Stufen gelten nach Erwerb für mindestens zwei Jahre. Ihrhabt also auch bei kurzfristigen Perioden ohne zahlreiche Flüge genug Zeit, um füreine Verlängerung zu sammeln.
Sitzplatz-Upgrades gehören unter anderem zu jenen Prämien, die oft schon für wenige gesammelte Meilen eingetauscht werden können – bei diesen Airlines hier ist dies aber mitunter gar nicht notwendig: Airline-Test: Welche Fluglinie hat die bequemsten Sitze?
Tipps zum Meilen Eintauschen
6. Holt das Meiste aus euren gesammelten Meilen

Meilen-Eintausch ist nicht gleich Meilen-Eintausch. Jenachdem, wofür ihr eure Meilen nutzt, könnt ihr mehr oder weniger finanziellenGegenwert aus eurer gewählten Prämie holen. Ein First Class Prämienticketkostet so beispielweise im Verhältnis weniger Extra-Meilen im Vergleich zueinem Economy oder Business Class Prämienticket als ein regulär gekauftes FirstClass Ticket Extra-Kosten im Verhältnis zu einem regulär gekauften Economy-oder Business Class Ticket verursacht. Kurzum: Je besser die Prämie, desto mehrfinanziellen Gegenwert holt ihr in der Regel aus euren eingetauschten Meilen.
Ist die Business bzw. First Class wirklich so viel besser als die Economy Class? Verlasst euch nicht auf unserer Meinung, sondern entscheidet einfach selbst: Luxuriös Fliegen: First und Business Class zum Staunen
7. Kauft fehlende Meilen zu

Euch fehlen zum Vielflieger-Status bloß noch wenige Meilen?Wie vorhin schon gesagt, könnt ihr diese von Freunden oder Familienmitgliedern,die sie selbst nicht brauchen, gegen Gebühr übertragen lassen – ihr könnt sieaber auch ganz einfach zukaufen. Gerade dann, wenn euch wirklich nicht mehrviel fehlt, um in eine der Status-Stufen zu rutschen – die oft mit massivenVorteilen für mehrere Jahre einhergehen – können sich die paar Extra-Euro sorichtig lohnen.
Wer zur richtigen Zeit bucht und so am Urlaubsbudget spart, der hat am Jahresende auch Geld über, um fehlende Meilen nachzukaufen. Hier gibt’s mehr zum Thema: Die beste Zeit, um Flüge zu buchen? Wir haben die Antwort!
8. Informiert euch über eure allgemeinen Status-Vorteile

Wo wir gerade bei Status-Vorteilen waren: Sammelt ihr ineinem Jahr ganz besonders viele Meilen, dann dürft ihr diese nicht nur gegenPrämien eintauschen, sondern landet – wie schon angesprochen – auch oft inallgemeinen Vielflieger-Status-Stufen, bei Miles & More etwa im Frequent-Traveller-Status,im Senator-Status oder sogar im HON-Circle-Status. All diese Status-Stufengehen mit bestimmten automatischen Vorteilen einher, die von Dingen wie PriorityCheck-in oder Lounge-Zugang bis hin zu Gratis-Upgrades, Gratis-Transferservicesoder sogar zusätzlichen Status-Stufen für Ehepartner reichen.
Status-Vorteile aus Vielfliegerprogrammen sind insbesondere auch dann äußerst angenehm, wenn die Flugreise mal nicht ganz so läuft wie geplant – immerhin könnt ihr dann etwa bei Flugverspätung gemütlich in der Lounge relaxen, während alle anderen mit den Sitzen am Gate Vorlieb nehmen müssen. Aber auch ohne Vielflieger-Status muss aus der Verzögerung kein Stimmungskiller werden. Hier sind 10 Tipps, wie ihr bei Flugverspätungen bei guter Laune bleibt!
9. Nutzt eure Meilen auch am Boden

Wie vorhin schon erwähnt, könnt ihr Bonusmeilen nicht nurbeim Fliegen, sondern auch am Boden sammeln – und gegengleich dazu dürft ihrerworbene Meilen auch am Boden einlösen, beispielsweise in Form von Gutscheinenfür diverse Shops, Gratis-Abos für Magazine oder Ermäßigungen in Hotels, fürSightseeing-Touren oder bei der Mietwagenbuchung.
Wenn euch dank zusätzlicher Meilen-Motivation vor Abflug so richtig die Shopping-Laune packt, achtet bloß darauf, auch ja nichts zu kaufen, das dann im Endeffekt nicht mit in den Flieger darf. Hier klären wir euch auf: Was darf mit ins Handgepäck?
10. Lasst euren Status auf andere Programme übertragen

Wer viel fliegt, der bringt Airlines viel Gewinn – und wasdrückt das besser aus als ein Vielfliegerstatus? Wenn ihr es also erst malgeschafft habt, bei einem Programm zum offiziellen Frequent Travelleraufzusteigen, dann besteht die Möglichkeit, gegen Vorlage dieses bei anderen Programmenbzw. deren Airlines auch dort automatisch in den entsprechenden Status erhobenzu werden. Das bringt der Airline den Vorteil, künftig auf euch als Kundenhoffen zu dürfen, und euch natürlich alle Vorteile, die deren eigenesVielfliegerprogramm mit sich bringt, ohne dass ihr euch auch dort erst in denStatus hochfliegen müsst. In anderen Worten: Win-win!
So ein Vielflieger-Status bei mehreren Airlines lohnt sich auf jeden Fall – vor allem auch in Sachen erlaubtes Freigepäck. Und wer auch schon vor dem Freischalten seiner zukünftigen Boni möglichst viel für möglichst wenig Geld mitnehmen möchte, der schaut einfach hier rein: Die easyJet Handgepäck Regeln im Überblick: So maximiert man das Handgepäck
