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Obwohl Portugal zu Europas populärsten touristischen Reisezielen gehört, ist es überraschend einfach, den Massen zu entfliehen und verborgene Perlen zu finden. Lest diesen Artikel und entdeckt unterschätzte Plätze, von denen ihr vielleicht gar nicht wusstet, dass es sie gibt!
Region Lissabon: Delfine gucken im Naturschutzgebiet der Sado Flussmündung
Das Naturschutzgebiet an der Mündung des Sado (auf Portugiesisch: Reserva Natural do Estuário do Sado) ist ein zauberhafter Ort. Nicht zuletzt da es ein paradiesisches Zuhause für mannigfaltige Vogelarten bietet, die sich hier an seinen Küsten und auf dem Schlickwatt versammeln. Die Flussmündung ist ebenso berühmt für seine einheimischen Delfine, die Atlantischen Großen Tümmler. Besucher*innen sind willkommen, diese graziösen wie auch verspielten Geschöpfe der Meere auf einer Schiffsrundfahrt zu beobachten.
Die Delfin-Safari lässt sich prima mit einem Stadtrundgang in Sétubal kombinieren, wo die Bootstouren starten. Die lebhafte Stadt ist bemerkenswert für ihre beiden architektonischen Attraktionen: die Igreja de Jesus (Deutsch: Jesuskirche) und das Castelo de São Filipe (Deutsch: Schloss des Sankt Philipp). Beide thronen auf einem hohen Felsvorsprung über der Stadt.
Setúbal liegt an der nördlichen Flanke der Flussmündung des Sado gegenüber der Halbinsel Tróia. Packt ein Picknick und geht auf die Fähre zu dieser größtenteils unberührten Sandbank, wo ihr auf die Ruinen der römischen Stadt Cetóbriga stößt.
Centro de Portugal: Lüftet die Geheimnisse von Tomar
Die Region Centro de Portugal ist voller versteckter Juwelen, romantischer Rätsel und faszinierender Geschichte. Und die Stadt Tomar ist einer der besten Orte, um all das zu erleben.

Credit: Joao Henrique
Verbringt einen zauberhaften Tag, indem ihr die Architektur des 12. bis 15. Jahrhunderts bewundert und dabei an einem Cocktail nippt. Verpasst auf keinen Fall das Schloss von Tomar, das Christuskloster und die anderen Festungen und Kirchen, die einst von den Rittern des Templerordens als Residenzen und Hauptquartiere genutzt wurden.
Im Süden von Tomar steht das Almourol Castle, eines der sinnbildlichsten Denkmäler der christlichen Rückeroberung. Es heißt, in dieser bezaubernden Schönheit von einem Schloss soll der Geist einer vor langer Zeit verstorbenen Prinzessin herumspuken.
Porto und der Norden: Erkunde die Natur und tauche ein in die Vergangenheit im Peneda-Gerês Nationalpark
Der einzige Nationalpark Portugals, der Parque Nacional da Peneda-Gerês, ist umgeben von üppigen wie auch abwechslungsreichen Landschaften, die von bewaldeten Tälern bis zu Bergspitzen aus Granit reichen. Markierte Wanderwege führen zu atemberaubenden Aussichtspunkten, vorbei an rauschenden Wasserfällen und versteckten Bademöglichkeiten. Was für ein Vergnügen, hier vom Weg abzuweichen!
In reizenden Dörfern wie Lindoso oder Soajo nahe der spanischen Grenze könnt ihr in liebevoll renovierten historischen Steinhütten übernachten. Malerische Häuser und kleine Kirchen vor der Kulisse der mächtigen Bergketten ergeben ein idyllisches Bild. Aber das eindrücklichste Merkmal der Gegend sind die espigueiros, Getreidespeicher, die aus Granit erbaut wurden.
Alentejo & Algarve: Wandere den Trilho dos Pescadores
Ab Porto Côvo, einem malerischen Fischerdörfchen, schlängelt sich der Fischerpfad – auf Portugiesisch Trilho dos Pescadores genannt – an Klippen vorbei durch Flusstäler und Stränden entlang nach Odeceixe. Dort trifft er auf den historischen Weg – Portugiesisch: Caminho Historico – ein ländlicher Pfad, der durch Landwirtschaftsland, bewaldete Täler und über Hügel auf die weite südwestliche Landzunge Cabo de São Vicente in der Algarve führt.

Credit: AT Algarve
Wenn ihr dem Fischerpfad Trilho dos Pescadores entlang wandert, ist die Chance größer, dass ihr Ziegen, Ponies und gleitende Vögel antrefft als eine andere Menschenseele. Der Langstreckenpfad folgt auf 226,5 Kilometern entlang der Küste den pittoresken Wegen der Fischer. Er ist in 13 kleinere Strecken unterteilt. Ihr könnt entweder nur eine Teilstrecke wandern oder jeden Tag ein kleines Stück und so jeden Abend bei einem feinen Essen ein neues Küstendörfchen kennenlernen und dort auch übernachten.
Der Fischerpfad Trilho dos Pescadores ist Teil einer der schönsten und am besten erhaltenen Küstenwanderwege Europas, der Rota Vicentina. Die Gesamtstrecke misst 340 Kilometer von Santiago do Cacém in Alentejo nach Kap Cabo de S. Vicente in der Algarve.
Madeira: Steige in die Seilbahn Achadas da Cruz für eine Aussicht, die noch als Geheimtipp gilt
Die Bergseilbahn Achadas da Cruz ist eines der bestgehüteten Geheimnisse Madeiras. Gut möglich, dass ihr hier Landwirt*innen bei der Ernte begegnet. Viele Einheimische haben ihr Land hier. Die Seilbahn wurde hauptsächlich für sie gebaut, um ihnen den Zugang zu ihrem Boden zu ermöglichen, nicht aus touristischen Gründen. In anderen Worten werdet ihr hier die Möglichkeit haben, etwas wirklich Authentisches zu erleben.

Credit: Greg Snell / AP Madeira
Genießt fantastische Aussichten von Porto Moniz aus. Die Seilbahn Achadas da Cruz fährt täglich von 08:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 18:00!
Azoren: Degustiert euch durch neun Inseln
Obwohl sie klein sind, punkten die Azoren mit unbetretenen Pfaden und einzigartigen kulinarischen Geschmacksrichtungen. Falls ihr Feinschmecker*innen seid, degustiert euch durch die Azoren mit dem folgenden Spezialitätenführer.

Credit: Turismo dos Azores
10 Speisen, die ihr probieren solltet, wenn ihr auf den Azoren seid
- Queijo São Jorge, Omorro Amanteigado sind Käsesorten von der Insel Faial, wo es noch weitere Käsespezialitäten gibt. Am besten degustiert ihr sie beim „König der Käse“, auf Portugiesisch Rei dos queijos in Ponta Delgada.
- Marmelada Quittenmarmelade
- Alcatra Schmorbraten
- Cozido das Furnas Fleisch-Eintopf
- Gegrillter Fisch mit Olivenöl
- Cracas Flusskrebse in Meerwasser gesotten
- Lapas gegrillte Napfschnecken
- Bolo Lêvedo süsser Muffin
- Malassada frittierter Teig
- Pastel de nata Sahne-Törtchen
Falls ihr einen schicken Ort sucht, um euch einen Drink und mehr zu genehmigen, reserviert einen Tisch in der Cella Bar. Das ist Tapas Restaurant und Cocktail-Bar in einem auf der Insel Pico im Bezirk Madalena. Die Cella Bar besteht aus zwei Gebäuden: eine umgestaltete Scheune mit Vulkansteinmauern und einer zwiebelförmigen Erweiterung aus Holz. Das Essen ist zwar nicht ganz kostenneutral, aber die Drinks und die Aussicht sind so fabelhaft, dass sich alles wirklich lohnt.
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