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Damit ihr euch nicht hoffnungslos in der Millionenmetropole verlauft, haben wir für euch eine Übersicht der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Jakartas zusammengestellt. Ab nach Indonesien!
Jakarta ist nicht nur die Hauptstadt von Indonesien, sondern mit mehr als 30 Millionen Einwohnern in der gesamten Metropolregion Jabodetabek auch die größte Stadt Südostasiens und der zweitgrößte Ballungsraum weltweit. Mit ihrer kolonialen Vergangenheit ist die Stadt ein Schmelztiegel der Kulturen: Hier treffen europäische und asiatische Einflüsse aufeinander und sorgen für einen Multikulti-Mix, der sich auch in den Sehenswürdigkeiten Jakartas widerspiegelt.
1. Symbol der Unabhängigkeit – der Medan Merdeka und das National Monument
Das National Monument, oder auf Indonesisch Monumen Nasional, ist zweifellos eine der Top-Sehenswürdigkeiten Jakartas. Dieser gigantische Turm in Form einer überdimensionalen Fackel, der sich in der Mitte des Medan Merdeka, des Freiheitsplatzes, im Zentrum der Stadt erhebt, ist ein Symbol für den Kampf um die Unabhängigkeit Indonesiens. Mit seiner Gesamthöhe von 137 Metern ist er nicht nur ein imposanter Anblick von unten – die Aussichtsplattform bietet einen beeindruckenden Blick auf die Prachtbauten des nahen Regierungsviertels sowie über das gesamte Häusermeer der Stadt. Fast unwirklich erscheint der Turm nach Einbruch der Dunkelheit, wenn er hell erleuchtet vor dem Nachthimmel aufragt.
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2. Einfach überwältigend – die Istiqlal-Moschee

Unweit des Medan Merdeka mit dem National Monument befindet sich die Istiqlal-Moschee, die Unabhängigkeitsmoschee – ohne Übertreibung ein Bauwerk der Superlative und eine absolute Attraktion Jakartas. Sie wurde im Jahr 1975 von der indonesischen Regierung erbaut und beeindruckt vor allem durch ihre immense Größe – immerhin bietet dieses gigantische Gebäude Platz für mehr als 120.000 Menschen und ist damit die größte Moschee Südostasiens. Zugegeben – von außen wirkt dieser Koloss aus Marmor mit seiner gewaltigen Kuppel eher schmucklos, fast nüchtern, aber das Innere der Moschee ist prachtvoll. Das Sonnenlicht, das durch unzählige kleine Fenster einfällt, lässt die zwölf monumentalen Säulen sowie die überwältigende Kuppel in mystischem Glanz erstrahlen.
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3. Ein Ruhepol im Großstadtlärm – die Gereja Katedral
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Eher unscheinbar im Vergleich zu den gewaltigen Dimensionen der Istiqlal-Moschee wirkt die römisch-katholische Gereja Katedral, die Kathedrale und schöne Sehenswürdigkeit Jakartas mit ihren beiden etwa 60 Meter hohen Türmen. Sie befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Moschee und erscheint inmitten des Großstadtlärms als eine regelrechte Oase der Ruhe und des Friedens. Die Kathedrale ist Sitz des Erzbischofs von Jakarta und damit das geistige und religiöse Zentrum der römisch-katholischen Christen in Indonesien, die etwa drei Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Wer sich für Architektur interessiert, sollte sich einen Besuch der 1903 eröffneten, im neogotischen Stil erbauten Kathedrale keinesfalls entgehen lassen. In der Kirche befindet sich übrigens auch ein Museum, in dem Relikte der katholischen Rituale zu sehen sind und das die Vergangenheit der römisch-katholischen Kirche in Indonesien beleuchtet.
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4. Im Zeichen des Elefanten – das Indonesische Nationalmuseum
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Bei einem Aufenthalt in Jakarta ist ein Besuch des Indonesischen Nationalmuseums, das sich westlich des Unabhängigkeitsplatzes befindet, ein absolutes Muss. Schon das Gebäude an sich ist eine wahre Augenweide – ein Prunkbau im kolonialen Stil aus dem Jahre 1778. Die charakteristische Elefantenstatue im Eingangsbereich wurde 1871 vom König von Siam gestiftet und brachte dem Museum auch den Namen Gedung Gajah (Elefantenhaus) ein. Ein Besuch des Indonesischen Nationalmuseums lohnt sich auf alle Fälle, wenn man mehr über die Geschichte, Ethnologie, Archäologie und Kultur von Indonesien erfahren möchte. Als wichtigstes Museum des Landes ist es wohl eine der größten Sehenswürdigkeiten Jakartas und beherbergt eine bedeutende Sammlung an archäologischen, historischen und zeitgenössischen Gegenständen, die bis heute stetig erweitert wird. An bestimmten Tagen werden übrigens auch von der Indonesian Heritage Society kostenlose Führungen auf Englisch im Museum angeboten.
Interessantes gibt es aber nicht nur in der Landeshauptstadt zu sehen. Auch andere Orte faszinieren…
5. Auf den Spuren der Kolonialzeit – Kota Tua und das Museum Sejarah Jakarta

Wer sich für die koloniale Vergangenheit Jakartas interessiert, sollte auf jeden Fall einen Ausflug in den Altstadtbereich Kota Tua im Norden der Stadt machen. Hier finden sich zahlreiche schöne Prachtbauten aus der holländischen Kolonialzeit, von denen heutzutage allerdings leider viele vom Verfall gezeichnet sind. Das Zentrum – ein großer, rechteckiger Platz – wird dominiert vom alten Stadthaus von Batavia aus dem Jahr 1710, das einst administrativer Sitz der Niederländischen Ostindien-Kompanie und später Sitz der Niederländischen Kolonialregierung war. Heute beherbergt dieses prachtvolle Gebäude das Museum Sejarah Jakarta, das historische Museum von Jakarta, mit einer Sammlung von Relikten aus der Kolonialzeit. Ein Besuch des Museums lohnt sich vor allem wegen dessen Architektur, und den Blick vom Balkon über den Platz sollte man sich ebenso wenig entgehen lassen wie einen Besuch im Café Batavia auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes mit seiner hübschen Einrichtung im Kolonialstil.
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6. Wo die Vergangenheit noch lebendig ist – Sunda Kelapa und das Maritime Museum
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Wie ein Sprung in eine längst vergangene Zeit mutet ein Ausflug in den alten Hafen Sunda Kelapa an. Der direkt an der Mündung des Ciliwung in die Javasee gelegene Hafen ist nicht nur eine der größten Sehenswürdigkeiten in Jakarta, sondern auch ein wahres Juwel der Seefahrt, denn er verfügt über die weltweit größte noch existierende Flotte alter Lastensegler. Genau wie schon vor hundert Jahren schlagen hier die Pinisi, die traditionellen hölzernen Frachtschiffe der indonesischen Inselwelt, ihre Waren um. Inmitten dieser pittoresken Umgebung herrscht reges Treiben, denn der Hafen dient zugleich als Fischmarkt und unzählige Hafenarbeiter sind mit dem Be- und Entladen der Schiffe beschäftigt. Zu den Attraktionen des Hafens zählt auch das Maritime Museum, das in einem großen holländischen Lagerhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist. Hier kann man viele Schiffsmodelle, aber auch nachgestellte Szenen aus der Seefahrt mit lebensgroßen Figuren bewundern. Übrigens: Von dem benachbarten Clock Tower aus hat man einen wunderbaren Ausblick über den ganzen Hafen!
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7. Ein eigener Mikrokosmos – Chinatown und der Jin De Yuan
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Quirlig, lebendig und voller Eindrücke – ein Besuch in Chinatown ist ein besonderes Erlebnis bei einem Aufenthalt in Jakarta. Dieser geschäftige Stadtteil wurde unter der niederländischen Kolonialherrschaft von den Chinesen gegründet, die seit dem 17. Jahrhundert in großer Zahl als Arbeiter und Händler nach Jakarta kamen. Heute ist Glodok, wie der Stadtteil südlich des Hauptbahnhofs heißt, der größte chinesische Bezirk in ganz Indonesien und zweifellos eine der großen Sehenswürdigkeiten Jakartas. Auf dem traditionellen Markt werden Tee, Obst und Gemüse, aber auch eine breite Auswahl an frischem Fisch und Meeresfrüchten, Handarbeitserzeugnissen und Werkzeugen angeboten. Leider geht heutzutage die typisch chinesische Atmosphäre immer mehr verloren, da die traditionellen, zur Straße hin offenen Läden und Restaurants zunehmend einförmigen Neubauten und modernen Einkaufszentren weichen. Ein besonderes Highlight ist jedoch der traditionelle chinesische Tempel Jin De Yuan im Norden Chinatowns, der 1650 zu Ehren der Göttin der Barmherzigkeit errichtet wurde.
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8. Taman Mini Indonesia Indah – Indonesien im Miniaturfomat
Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Jakartas ist der Themenpark Taman Mini Indonesia Indah im Südosten der Stadt. Auf ungefähr 100 Hektar werden hier maßstabsgetreue Nachbildungen von Häusern und Gebäuden aus ganz Indonesien vorgestellt. Der Park ist hierbei in die unterschiedlichen Regionen Indonesiens aufgeteilt. In den einzelnen Häusern werden traditionelle Haushaltsgegenstände und Kleidungsstücke gezeigt, aber auch verschiedene Handwerkssparten repräsentiert. In der Mitte des Parks befindet sich ein großer See, in dem das gesamte indonesische Inselarchipel im Miniaturformat dargestellt ist. Alle wissenschaftlich Interessierten sollten auch unbedingt die Museen für Energie, Naturkunde und Technik besuchen. Ein ganz besonderes Erlebnis für die ganze Familie ist eine Rundfahrt mit der Schwebebahn, bei der man den ganzen Park aus der Vogelperspektive sehen kann.
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9. Shopping auf Indonesisch – die Grand Indonesia Shopping Town
Auf ins Einkaufsvergnügen: In Jakarta lockt Asiens zweitgrößtes Einkaufszentrum, die Grand Indonesia Shopping Town, mit einem überwältigenden Angebot an einfach allem, was man sich nur vorstellen kann – es ist wirklich eine eigene kleine Stadt für sich. Neben den Shops zahlreicher weltweit bekannter Marken findet man hier eine unfassbar breite Auswahl an Restaurants mit einem Angebot an Speisen und Getränken aus der ganzen Welt – selbst wer in Indonesien plötzlich Lust auf ein zünftiges bayerisches Essen bekommt, wird hier nicht enttäuscht. Auch über ein großes und modernes Kino verfügt dieses gigantische Einkaufszentrum, in dem man sehr schnell Zeit und Raum vergisst.
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10. Ancol Dreamland – ein Traumland im Norden der Stadt
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Zu den größten Attraktionen Jakartas gehört zweifellos das Ancol Dreamland (auch genannt: Taman Impian Jaya Ancol). Hierbei handelt es sich um einen riesigen Freizeitkomplex direkt an der Küste im Norden der Stadt. Es ist Indonesiens Antwort auf Disneyland – und ein Freizeitvergnügen für die ganze Familie. Hier gibt es unter anderem einen Wasserpark mit künstlichen Wellen, einen Golfplatz, aber auch ein Bowling Center, Badestrände und eine eigene Marina. Ein besonderes Highlight ist der Freizeitpark Dunia Fantasi mit seinen aufregenden Attraktionen und rasanten Achterbahnen. Und für alle, die noch keine Unterkunft in Jakarta haben: Das Ancol Dreamland verfügt über mehrere Hotels, sodass man direkt vor Ort auch übernachten kann.
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